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The Rakes Review

(06/05/07)Hach ja, der Prime Club in Köln ist schon eine Sache für sich. Wenn man weiß, dass ein Konzert in dieser Location ausverkauft ist, kann einem eigentlich binnen einer halben Sekunde klar sein, dass der anstehende Abend aus mehreren Gründen nicht wirklich angenehm werden wird. Egal wo, man steht immer im Weg, die Luft ist schon vor Konzertbeginn zum Schneiden dick und jeder Gang zur Bar gestaltet sich als Lebensaufgabe. Man kann also schon sagen, dass THE RAKES eine wirklich gute Show abzuliefern haben, um diese Unannehmlichkeiten wieder herauszuholen. THE BISHOPS, die als Support mitgebracht wurden, leisten schon mal gute Vorarbeit an diesem lauen Sonntag Abend. Das Phänomen MySpace hat mal wieder gegriffen und die Dreier-Combo scheint dem Publikum nicht vollkommen unbekannt zu sein. Insofern ist die Stimmung auch schon im noch nicht ganz gefüllten Club angeheizt. Von gelangweilten „Wann-kommt-denn-endlich-die-Hauptband?“-Blicken keine Spur.Doch als das Licht zum zweiten Mal ausgeht, lässt sich eine deutliche Steigerung vernehmen. „Terror!“ bereitet ein herzliches Willkommen im feucht-fröhlichen Saunaclub THE RAKES, und die ersten Reihen geben ordentlich Schubrakete. Das wird sich die folgenden sechzehn Stücke über nur temporär ändern, hält das Quartett doch in der Auswahl seiner Songs eher an alten Krachern des Debüts Capture/Release fest. Von „Retreat“ über „22 Grand Job“ und „Strasbourg“ hin zu „Work, Work, Work (Pub, Club, Sleep)“ ist alles dabei, was das Herz eines The Rakes Fans schneller schlagen lässt. Zwischenzeitlich werden Songs vom neuen Album eingestreut, darunter u.a. „When Tom Cruise cries“ (dieser Titel!) oder „Trouble“, denen durch den Bewegungsgrad des Publikums ähnlich wie den rotzigeren, punkigeren Stücke des Vorgängers gehuldigt wird. Kleine, aber keinesfalls langweilige Verschnaufspausen bieten das politisch engagierte Suspicious Eyes und solche Stücke wie Binary Love oder Little Superstitions.Die Hauptperson auf der Bühne ist und bleibt Sänger Alan Donohoe. Spätestens nach zwei Minuten seiner Show ist es kaum noch verwunderlich, dass Fans im Band-Forum über geschlagene 20 Seiten hinweg seinen Tanzstil diskutieren. Der ist nämlich einfach zum Schießen und mit Worten nicht zu beschreiben, höchstens als eine Art Aerobic-Pogo.Letzten Endes haben die Herren noch rote Rosen für ihr Publikum im Gepäck (auch eine für mich – ja!) und verabschieden sich mit dem genial betitelten „The World Was aA Mess But His Hair Was Perfect“. Ja, THE RAKES ist es gelungen ihr Publikum durchweg zu begeistern und wenn es so weitergeht können sie das demnächst auch in größeren Läden.

The Rakes @ Prime Club, Köln